26.29 - public und private cloud
Version 26.29 liefert Verbesserungen bei der Jira-Integration, dem Azure DevOps Sync und den Dashboards sowie eine Reihe von Fehlerbehebungen.
🔄 Was wurde geändert?
🧠 aqua Intelligence: Ein neuer Name, eine stärkere KI
aqua AI Copilot heißt jetzt aqua Intelligence – und das ist mehr als nur eine Umbenennung. Die zugrunde liegende KI-Plattform wurde neu entwickelt, um eine bessere Leistung und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, sodass alles, was Sie bereits nutzen, schneller und konsistenter funktioniert.

(Abbildung oben: Konfigurationsseite für aqua Intelligence)
Erweiterte Wissensdatenbank
Die Verwaltung Ihrer Wissensdatenbank-Dateien ist jetzt schneller und flexibler:
Mehr Dateiformate werden unterstützt – PDF, DOCX, XLSX, Markdown und TXT werden alle akzeptiert
Höhere Dateigrößenbeschränkung – Sie können Dateien mit einer Größe von bis zu 100 MB hochladen (bisher 10 MB)
Suche in Ihren hochgeladenen Dateien – finden Sie, was Sie brauchen, ohne die gesamte Liste durchblättern zu müssen
Live-Verarbeitungsstatus – sehen Sie in Echtzeit, ob eine Datei gerade verarbeitet wird, bereit ist oder einen Fehler aufweist – Sie müssen nicht mehr auf eine Bestätigungs-E-Mail warten

(Abbildung oben: Datei-Upload-Dialog mit Zieldropdown und Verarbeitungsstatus)
Handlungsbedarf: Dateien aus der Wissensdatenbank erneut hochladen
Der Umbau der aqua Intelligence Plattform bringt eine deutlich bessere Performance und leistungsfähigere Generierung mit sich. Im Zuge dieser Umstellung werden bereits hochgeladene Dateien aus der Wissensdatenbank nicht automatisch übernommen.
Nach dem Update müsst ihr eure Dateien erneut in die globale oder die projektspezifische Wissensdatenbank hochladen.
Falls ihr wissen möchtet, was zuvor hochgeladen war, wendet euch bitte an unser Support-Team unter support@aqua-cloud.io.
Im Chat-Eingabefeld wird außerdem ein Live-Zeichenzähler angezeigt, mit einem Minimum von 35 Zeichen, wenn eine Datei angehängt ist, oder 4 Zeichen bei reinen Textnachrichten.
📧 Jira Plugin auf die Atlassian Forge-Plattform migriert, mit verbesserten Statistiken
Das Jira Plugin wurde vom Connect-Framework auf Forge umgestellt und bietet damit verbesserte Sicherheit und langfristige Kompatibilität. Es wurde angepasst, wie Testfälle und Testszenarien im Plugin angezeigt werden, und geben so klare Statistiken und bessere Einblicke in den Testfortschritt direkt in Jira.
Mehrere aqua-Umgebungen verbinden (Data Center):
Bisher konnte das Jira Plugin nur mit einer aqua Instanz verbunden werden. Im Data Center lassen sich jetzt mehrere Verbindungen konfigurieren, die jeweils mit bestimmten Jira-Projekten verknüpft, unabhängig benannt und ohne gegenseitige Beeinflussung verwaltet werden können.

Teststatus auf einen Blick (Data Center):
Im Plugin haben wir die Art und Weise, wie Testergebnisse in Jira-Tickets angezeigt werden, neu gestaltet. Statt durch eine lange Liste einzelner Ausführungseinträge zu scrollen, ist jetzt eine kompakte, eingeklappte Zusammenfassung mit dem aktuellen Status und der Anzahl der Testfälle zu sehen. Aufgeklappt zeigt sie Ergebnisse pro Testfall mit Datum und Tester. Bei Testszenarien aggregiert die Ansicht Statistiken über alle enthaltenen Testfälle, sodass der Testfortschritt direkt in Jira nachvollzogen werden kann.


Migration auf Forge:
Wir haben den ersten Schritt zur Einführung von Atlassians Forge-Plattform abgeschlossen, dem modernen Fundament, auf dem Atlassian die Zukunft seines App-Ökosystems aufbaut. Das stellt sicher, dass das aqua Jira Plugin mit der Richtung, die Atlassian einschlägt, abgestimmt bleibt und vollständig unterstützt wird.
Optimiertes Request Handling:
Die Kommunikation zwischen Plugin und aqua wurde verbessert. Unnötige Anfragen werden reduziert, was die Integration effizienter und stabiler unter Last macht.
🔄 Jira Sync: Verbesserungen
Behobene Probleme im Jira Sync in diesem Release:
Die Logik zur Schlüsselzuordnung im Jira Sync wurde verbessert und behebt einen Fehler, der das Erstellen eines neuen Syncs verhinderte
Der Jira Sync aktualisiert gelöschte Feldwerte in aqua jetzt korrekt
Der Jira Sync hängt sich nicht mehr wegen archivierter Versionen auf
🔀Azure DevOps Sync: Unterstützung für benutzerdefinierte Rich-Text-Felder
Bisher synchronisierte der Azure DevOps Sync nur einen festen Satz von Feldern. Weitere mehrzeilige Felder in Azure DevOps, wie Repro Steps, System Info oder Acceptance Criteria, mussten in beiden Systemen manuell gepflegt werden.
Mit diesem Release werden benutzerdefinierte Rich-Text-Felder jetzt bidirektional zwischen aqua und Azure DevOps synchronisiert. Die Synchronisierung basiert auf Namensabgleich: Wenn ein mehrzeiliges Feld in Azure DevOps exakt denselben Namen trägt wie ein RTF-Feld in aqua, werden die beiden Felder automatisch synchronisiert. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht erforderlich. Neue übereinstimmende Felder werden bei jedem Sync-Aufruf automatisch erkannt, sodass keine Neukonfiguration notwendig ist, wenn Felder hinzugefügt oder geändert werden.

(Abbildung: Bug-Elementtyp in Azure DevOps mit einem zu synchronisierenden Repro Steps-Feld)

Um den Elementtyp Bug in Azure DevOps mit einem Feld namens "Repro Steps" zu synchronisieren:
Erstellen Sie in der Vorlage für Fehler in aqua ein benutzerdefiniertes RTF-Feld mit dem Namen "Repro Steps" (der Name muss exakt übereinstimmen)
Nach der Erstellung wird das Feld automatisch für alle Fehler synchronisiert
Dasselbe gilt für beliebige andere mehrzeilige Felder.

(Abbildung: Erstellung eines benutzerdefinierten RTF-Feldes "Repro Steps" in Azure DevOps)
Behobene Probleme im Azure Sync in diesem Release:
Sync-Fehler, die nach dem Zurücksetzen eines Azure Syncs auftraten, wurden behoben
Ein Problem, bei dem ein neuer Sync nicht gespeichert werden konnte, wenn eines der Sync-Elemente deaktiviert war, wurde behoben
📊 Smarteres Testszenario-Reporting in Dashboards
Bisher zeigten Dashboard-Diagramme für Testszenarien nur den übergeordneten Status auf Szenarioebene. Das führte zu einem Reporting-Problem, wenn beispielsweise fünf Testszenarien vorhanden sind und eines davon abgeschlossen war, zeigte das Dashboard 20% Abschluss, unabhängig davon, wie viele Testfälle jedes Szenario enthielt. Ein Szenario mit 20 Testfällen zählte genauso wie eines mit 5, was Führungskräften und Stakeholdern ein ungenaues Bild des tatsächlichen Testfortschritts lieferte.

(Abbildung: Neuer Parameter beim Erstellen/Bearbeiten eines Dashboards)
Mit diesem Update können Dashboards jetzt Metriken auf Basis des individuellen Testfall-Ausführungsstatus innerhalb von Testszenarien anzeigen. Die Metriken aggregieren die Ausführungsergebnisse aller Testfälle über die ausgewählten Szenarien hinweg. Bezogen auf das obige Beispiel würde ein Dashboard jetzt 50% Abschluss anzeigen (20 von 40 Testfällen), nicht 20%.
Ein Klick in das Diagramm öffnet eine Detailansicht mit den Einzelergebnissen der Testfälle und zeigt, zu welchem Szenario jeder Testfall gehört. Bestehende Dashboard-Konfigurationen, die den Status auf Szenarioebene verwenden, bleiben unverändert erhalten.

(Abbildung: Drill-down-Ansicht eines Dashboards mit Testszenarien, gruppiert nach Testfall-Ausführungsstatus)
Behobene Probleme in Dashboards in diesem Release:
Ein Filter, der die Schaltflächen "Anwenden" und "Speichern" abschnitt, wurde behoben
Kalenderwochen in gestapelten Balkendiagrammen werden jetzt korrekt angezeigt
🔒 Passwortablauf-Richtlinie (Private Cloud & On-Premise)
aqua bietet jetzt administratorgesteuerte Passwortablauf-Richtlinien, verfügbar ausschließlich für Private Cloud und On-Premise-Installationen (nicht verfügbar für aqua SaaS). Dies ist besonders relevant für regulierte Branchen wie Finanzdienstleistungen, Versicherungen oder den öffentlichen Sektor, in denen die regelmäßige Erneuerung von Zugangsdaten durch Compliance-Vorgaben vorgeschrieben ist.

(Abbildung: Bildschirm zum Festlegen eines neuen Passworts nach Ablauf, mit Validierungsmeldung und Passwortanforderungen)
Was Administratoren konfigurieren können:
Ablaufzeitraum für Passwörter: wie oft Benutzer ein neues Passwort festlegen müssen
Passwortverlauf: verhindert die Wiederverwendung zuletzt genutzter Passwörter
Kontosperrung: schränkt den Zugriff nach wiederholten fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen ein (standardmäßig 5 Versuche und 30 Minuten)
Alle drei Einstellungen sind standardmäßig deaktiviert und können unabhängig voneinander aktiviert werden. Zusätzlich gilt ein Mindestalter von 24 Stunden für Passwörter, um ein schnelles Durchwechseln zu verhindern, außer bei tokenbasierten Zurücksetzungen.
Auswirkungen für Benutzer:
Wenn ein Passwort abläuft, wird der Benutzer beim nächsten Login aufgefordert, ein neues festzulegen, und kann die Anwendung erst danach wieder nutzen. Das neue Passwort darf keine triviale Abwandlung des alten sein (zum Beispiel Secret123 zu Secret124). Wird die Richtlinie erstmals aktiviert, gelten alle bestehenden Benutzer sofort als abgelaufen.
Ausnahmen:
Technische Benutzer (API, Sync-Integrationen) und extern authentifizierte Benutzer (AD, LDAP, SAML) sind von der Ablaufregelung ausgenommen. Administratoren können einzelne Benutzer, etwa Jira-Plugin-Konten, auch manuell über die Benutzerverwaltung von der Richtlinie ausnehmen.
Bekannte Einschränkung: Benutzer des Desktop-Clients, deren Passwort abgelaufen ist, müssen sich zunächst über den Webclient anmelden, um es zu ändern. Danach funktioniert die Anmeldung im Desktop-Client wieder.
🔧 Plattform-Fixes und Verbesserungen
Performance und Infrastruktur
Speicheraktionen in Modulen wie Benutzerverwaltung, Vorlagenkonfiguration sowie Workflow- und Feldregeln benötigen in Private-Cloud-Umgebungen nicht mehr unerwartet lange, um abgeschlossen und bestätigt zu werden
Der Microsoft SQL Server ODBC-Treiber wurde aktualisiert, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen (On-Premise)
Testfälle und Testausführung
Einige Fehler im Testing-Workflow wurden beseitigt:
Das Kopieren eines Testszenarios entfernt keine Labels mehr aus dem Original
Das Fortsetzen einer laufenden Ausführung zeigt keine irreführende "Element nicht gefunden"-Fehlermeldung mehr
Bekanntes Problem: Generierung mehrerer Gherkin-Testfälle mit KI
Wird beim Generieren mehrerer Testfälle BDD als Ausgabeformat gewählt, entsteht nur ein einzelner Testfall, und dieser ist möglicherweise nicht korrekt als Gherkin strukturiert.
An einer Lösung wird bereits gearbeitet, sie wird in einem Patch-Release kurz nach diesem Release ausgeliefert.
Die Generierung eines einzelnen Gherkin-Testfalls funktioniert wie erwartet, ebenso wie jede andere Testfallgenerierung über alle Eingabetypen und Ausgabeformate hinweg.
Vorlagen und benutzerdefinierte Felder
Die Konfiguration benutzerdefinierter Felder im Vorlageneditor ist jetzt zuverlässiger. Wir haben außerdem mehrere Probleme behoben, bei denen Einstellungen still zurückgesetzt wurden:
Dezimalstellen werden nach dem Speichern nicht mehr zurückgesetzt
Datumsfelder vom Typ "Langes Datum" und "Kein Zeit-Anteil" werden jetzt korrekt gespeichert
Benutzer- und Workflow-Administration
Eine Reihe von Fixes für Teams, die Benutzer und Workflows verwalten:
Der Massenpasswortreset ist wieder im Aktionsmenü für ausgewählte Benutzer verfügbar
Die Benutzertabelle skaliert beim Blättern durch Seiten korrekt
Der Versuch, einen ungültigen Benutzernamen festzulegen, gibt jetzt eine klare Rückmeldung, statt die Änderung still zu verwerfen
Statusfeldwerte können jetzt ohne Fehler umbenannt werden
💡 Was dieses Update für Sie bedeutet
Teams, die mit Jira oder Azure DevOps arbeiten, werden weniger Sync-Fehler erleben und mehr Daten fließen automatisch zwischen den Systemen. Dashboard-Nutzer erhalten ein genaueres Bild des Testfortschritts, ohne mehrere Ansichten prüfen zu müssen.
So lassen sich die neuen Funktionen nutzen:
Sync mit Azure DevOps? Wenn Azure Bugs Felder wie Repro Steps, System Info oder Acceptance Criteria enthalten, könnt jetzt passende RTF-Felder in aqua erstellt und automatisch synchronisieren werden, ohne sie manuell in beiden Tools zu pflegen.
Übergreifend mit aqua und Jira arbeiten? Das Jira Plugin für Data Center enthält jetzt eine verbesserte Darstellung von Statistiken für Testfälle und Testszenarien.
Testabdeckung an Stakeholder berichten? Öffnen Sie Dashboards und wählen Testszenarien als Datenquelle, um aggregierte Testfall-Ausführungsergebnisse über Szenarien hinweg zu sehen und so ein genaueres Abdeckungsbild in einer Ansicht zu erhalten.
Für eine Liste aller Änderungen schauen Sie bitte in die Release Notes 26.29 - Public und Private Cloud
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